Meine Rekorde und Wettkämpfe

Persönliche Bestzeiten

Stand Oktober 2025


Meine Wettkämpfe (Marathon only)

Bis zum Start;

Gut einen Monat nach dem Ulmer Marathon führte mich mein nächster Stopp nach Frankfurt, zu meinem mittlerweile dritten Marathon in dieser Großstadt. Wie schon so oft zuvor übernachtete ich bei Verwandten, bevor es am frühen Morgen Richtung Startbereich im Zentrum, direkt vor dem Messeturm, ging.

Die Aufregung wird von Marathon zu Marathon zwar spürbar weniger, doch jedes Mal bin ich aufs Neue von der schieren Größe dieses Laufs beeindruckt. Die Atmosphäre, die Menschenmassen und die gespannte Ruhe kurz vor dem Start haben einfach etwas Besonderes.

Leider unterlief mir diesmal ein kleiner Fehler: Erst etwa zehn Minuten vor dem Start ordnete ich mich im Startblock ein. Zwar stand ich im schnellsten Laufblock (Block 1), allerdings sehr weit hinten und dort passte das Tempo vieler Läufer nicht ganz zu meinem eigenen. Das machte sich in den ersten Kilometern bemerkbar, denn immer wieder musste ich abbremsen und meinen Rhythmus neu finden.

Der Lauf;

Der Marathon an sich verlief zunächst weitgehend nach Plan. Bis etwa Kilometer 26/27 lag ich voll im Soll und steuerte auf eine Zielzeit von rund 2:46 Stunden zu. Doch genau in diesem Bereich änderte sich das Rennen schlagartig. Zuerst spürte ich im linken, kurz darauf auch im rechten Oberschenkel, wie sich die Muskeln plötzlich zusammenzogen. Das war nicht nur deutlich zu fühlen, sondern sogar von außen sichtbar.

Dann tat ich etwas, das ich in einem Wettkampf bis dahin noch nie getan hatte: Ich musste die Strecke verlassen, um mich zu dehnen. Erst nach ein paar Minuten war ich wieder halbwegs laufbereit, allerdings mit Schmerzen und einem stetig sinkenden Tempo. In diesem Moment wurde mir auch klar, dass die Belastung der letzten Wochen einfach zu viel gewesen war. Drei Marathonläufe in etwas mehr als 40 Tagen hinterlassen ihre Spuren.

Man könnte nun einwenden, dass ich schon Läufe über mehr als 100 Kilometer absolviert habe. Doch dabei darf man nicht vergessen: Diese Distanzen bin ich in gemütlichem Tempo gelaufen, nicht in wettkampforientierter Geschwindigkeit, bei der jede Minute zählt.

Am Ende führte mich die Strecke ein drittes Mal durch die mächtige Festhalle. Das Ergebnis: 3:08 Stunden. Kein Traumresultat, aber eine weitere Erfahrung, die sich tief eingebrannt hat.



Bis zum Start;

Der Lauf;


Ulmer Marathon Strecke

Bis zum Start;


Kassel Marathon Strecke

Bis zum Start;

Der Lauf;

Fazit;


Frankfurter Marathon Strecke

Der Lauf;